20.01.2020

Ausbildung im MEDICLIN Reha-Zentrum Gernsbach

Elena (21) und Karoline Walter  (18 Jahre) aus Selbach sind Schwestern – und machen beide eine Ausbildung im MEDICLIN  Reha-Zentrum Gernsbach. Wie kam es dazu?

Karoline, Elena, sind Sie beide sich ähnlich?

Elena Walter: Eigentlich sind wir das komplette Gegenteil voneinander! Ich bin eher ordentlich, bei Karoline herrscht kreatives Chaos. Aber eins verbindet uns: Wir sind beide sehr familienbezogen. Und wir spielen beide im Musikverein bei uns in Selbach, ich spiele Querflöte, meine Schwester Tenorhorn, unser Bruder Bariton und unser Papa Tuba. Deshalb war es uns wichtig, eine Ausbildung in der Nähe von zu Hause zu finden. 

Bei der Berufswahl gab es dann  doch Unterschiede: Sie, Karoline, werden Medizinische Fachangestellte, Sie, Elena, Kauffrau im Gesundheitswesen. Was hat Sie an den Berufen angesprochen?

Elena: Ich war die erste Auszubildende von uns beiden und hatte schon bei mehreren Praktika und Ferienjobs festgestellt, dass ich unbedingt im Büro arbeiten will. In einer Ausschreibung von MEDICLIN entdeckte ich die Ausbildung zur Gesundheitskauffrau und bewarb mich. Ich denke, das Gesundheitswesen hat Zukunftspotenzial. Es gibt immer kranke Menschen, denen man helfen muss.

Karoline: Ein Jahr später habe ich mein Freiwilliges Soziales Jahr hier in der Pflege begonnen, meine Schwester gab die Bewerbung für mich ab. Im Lauf des Jahres merkte ich, dass ich zwar mit Menschen arbeiten will, aber das rein Pflegerische nicht meins ist. Aber ich fand es immer spannend, wenn ich Patienten zur Diagnostik brachte. Hier mache ich jetzt die Ausbildung. Ich nehme Blut ab, lege EKG an, teste und analysiere, übergebe die Befunde den Ärzten und plane das alles.

Was ist das Schönste an Ihren Jobs?

Elena: Dinge möglich zu machen! Eine Frau wollte unbedingt mit ihrem Mann zur Reha kommen, weil sie Hochzeitstag hatten. Die Zimmer waren zwar ausgelastet, aber es gelang mir trotzdem, dass sie mitkommen konnte. Zum Abschied brachte sie mir Schokolade vorbei. In solchen Momenten denkt man: Ja, ich habe den richtigen Beruf gewählt!

Karoline: Das geht mir ähnlich. Kürzlich war eine Bekannte von uns zur Untersuchung hier. Sie riss sich extra eine EKG-Elektrode ab, um sich von mir zu verabschieden. 

Warum empfehlen Sie jungen Leuten, die sich noch beruflich orientieren, Ihre Ausbildungsgänge?

Elena: Weil man bei uns in der Verwaltung diese gute Mischung hat: Man hat mit Patienten zu tun und ist für ihre Aufnahme verantwortlich, aber auch die professionelle Kommunikation mit Krankenkassen, man schnuppert in Personalthemen rein.

Karoline: Wenn man mit Menschen arbeiten will, empfehle ich den Job auf jeden Fall. Man lernt extrem viel, die Ärzte erklären uns sehr viel. Man fängt auch an, über die eigene Gesundheit nachzudenken.

Elena: Und außerdem ist das Umfeld hier sehr familiär – und die Arbeitszeiten super.

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